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Prof. Dr. Claus Leggewie


Kontakt

Claus.Leggewie@kwi-nrw.de
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
Goethestraße 31
45128 Essen

Tel: + 49 201 7204-0

Fax: + 49 201 7204-111

Biographie

Seit Dezember 2008 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)

Seit August 2007 Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen

Seit 1989 Professor für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen (beurlaubt), davor von 1986 bis 1989 Lehrstuhlinhaber an der Georg-August-Universität Göttingen.

Gründungsdirektor des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen, dort seit Mai 2007 Stellvertretender Geschäftsführender Direktor. Mitglied des Leitungsgremiums des DFG-Graduiertenkollegs „Transnationale Medienereignisse“ und des „Graduate Center for the Study of Culture“ (GCSC) an der Universität Gießen.

1995 bis 1997 erster Inhaber des Max Weber-Chair an der New York University, 1997 bis 1998 Faculty Fellow am dortigen Remarque Institute; Gastprofessuren an der Université Paris-Nanterre (1994) und am Institut für die Wissenschaften vom Menschen Wien (1995, 2006), von 2000 bis 2001 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Studium der Sozialwissenschaften und Geschichte in Köln und Paris. Geboren 1950.

Herausgeber der „Blätter für deutsche und internationale Politik“, Berlin und „Transit“, Wien. Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Rostock (2008) und Träger des Universitätspreises 2007 der Universität Duisburg-Essen.

Forschungsschwerpunkte:

KlimaKultur: Kulturelle Voraussetzungen der Anpassung moderner Gesellschaften an die Auswirkungen des Klimawandels; InterKultur: Voraussetzungen und Folgen der kulturellen und religiösen Globalisierung; ErinnerungsKultur: Europäische Erinnerungskonflikte und Geschichtspolitiken. Ferner: Politische und wissenschaftliche Kommunikation via digitale Medien, Demokratisierung nichtwestlicher Gesellschaften.

Veröffentlichungen

Monographien/Sammelbände (Auswahl)

  • mit Erik Meyer: "Ein Ort, an den man gerne geht". Das Holocaust-Mahnmal und die deutsche Geschichtspolitik nach 1989. München/Wien 2005.

  • als Mitherausgeber: Interaktivität. Ein transdisziplinärer Schlüsselbegriff. Frankfurt/New York 2004.

  • Von Schneider zu Schwerte. Das ungewöhnliche Leben eines Mannes, der aus der Geschichte lernen wollte. 1998.

  • (Hrsg.) Wozu Politikwissenschaft? Über das Neue in der Politik. 1994.