Tagung
 
Montag, 04. Februar - Mittwoch, 06. Februar Gedächtnis – Verdrängung – Anamnese.
Zum Verhältnis von Politik und Religion in Politischer Philosophie, liberaler Moderne und Politischer Theologie
Gedächtnis – Verdrängung – Anamnese. Zum Verhältnis von Politik und Religion in Politischer Philosophie, liberaler Moderne und Politischer Theologie
Ort: Schloss Rauischholzhausen
Veranstalter: Sonderforschungsbereich Erinnerungskulturen in Zusammenarbeit mit dem Franz Rosenzweig Minerva Research Center der Hebräischen Universität zu Jerusalem



    1. Programm
    2. Konzept
    3. Organisation & Kontakt



Programm

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Montag, 4. Februar 2008 ― 15.00-19.30 Uhr

Begrüßung
Prof. Dr. Jürgen Reulecke (Sprecher des SFB Erinnerungskulturen)

Einführung
Dr. Jens Mattern

Prof. Dr. Gabriel Motzkin (Jerusalem)
Forgetting Past Possibilities. The History that Never Happened

Dr. Ursula Bittrich (Gießen)
Athen zwischen Entpolitisierung und Vergöttlichung. Die Typologie einer Stadt in Aelius Aristides’ "Panathenaikos"

Kaffeepause (17.15-17.30)

Prof. Dr. Giuseppe Veltri (Halle)
Drei Erklärungsmodelle des jüdischen politischen Denkens zwischen 16. und 18. Jahrhundert

Dr. Asher Salah (Jerusalem)
The Remnant of Israel. A Historian’s Reading of a Theological Concept


Dienstag, 5. Februar 2008 ― 9.00-12.30 Uhr

Dr. Markus Kartheininger (München)
Wiedererinnerung und Politische Philosophie. Die Rolle der Offenbarung in der Selbstreflexion der Moderne bei Leo Strauss

Netanel Kupfer (Jerusalem)
‚Original’ and ‚Problematical’ Memory: Religion and State in the non-theological thought of Herman Cohen and Jeshayahu Leibowitz

Kaffeepause (10.45-11.00)

Dr. Jens Mattern (Jerusalem/Gießen)
‚Ichnokratie’: Jüdische politische Theologie als Modell einer postliberalen Demokratie?

Prof. Dr. Jürgen Manemann (Erfurt)
Gefährliche Erinnerung. Die Herausforderung der Neuen Politischen Theologie

Mittagspause (12.30-14.45 Uhr)

14.45-19.30 Uhr

Prof. Dr. Helmut Dubiel (Gießen)
''Der Streit über das Konzept ‚Demokratischer Gründung’: Claude Lefort zwischen Carl Schmitt und Hannah Arendt

Dr. Burkhard Conrad (Hamburg)
Vergegenwärtigung - Wiederholung - Gleichzeitigkeit. Anamnestische Praxis im Werk von Carl Schmitt und Søren Kierkegaard

Kaffeepause (16.30-16.45)

Dr. Peter Zeillinger (Wien)
Politik des Gedächtnisses. Das Nicht-Präsentierbare als Referenzpunkt zeitgemäßer Politischer Theologie und Politischer Philosophie

Prof. Dr. Thomas M. Schmidt (Frankfurt)
Realisierung der Religion oder Rückkehr der Götter? Zur Dialektik von Säkularisierung und Re-Sakralisierung

Dr. Yotam Hotam (Jerusalem)
Ecology and Theology. On Hans Jonas’ Postwar Thought


Mittwoch, 6. Februar 2008 ― 9.00-12.30 Uhr

Prof. Dr. Klaus Schlichte (Magdeburg)
Revolution und Konflikt: Zeitlichkeit von Politik und Religion im subsaharischen Afrika

Dr. Sabine Damir-Geilsdorf (Gießen)
Erinnern, Verdrängen und Vergessen in islamistischen Re-Konstruktionen von Tradition

Kaffeepause (10.45-11.00)

Dr. Andreas Langenohl (Gießen/Konstanz)
Eine säkulare politische Kultur für die Europäische Union? Zwischen prozeduraler Rationalisierung und der Rückkehr der Geschichte

Abschlußdiskussion
Welche Akualität hat die theologisch-politische Frage?


Konzept


In einem kulturellen und politischen Kontext, der von immer stärker werdenden Spannungen zwischen Säkularisierungs- und Resakralisierungstendenzen geprägt ist, ist die “Politische Theologie” gegen Ende des 20. Jahrhunderts zu einem zentralen Thema der geisteswissenschaftlichen Forschung geworden. Bereits ein kurzer Blick in die Literatur der und zur “Politischen Theologie” genügt allerdings, um festzustellen, daß das unter diesem Titel Intendierte dennoch zu einem hohen Grade unklar bleibt. “Politische Theologie” steht auf der einen Seite für ein politisches Programm, in dem die Verbindung zwischen Theologie und Politik reklamiert oder aber zurückgewiesen werden kann, auf der anderen Seite für ein Forschungsprojekt, das den möglichen Zusammenhang zwischen Politik und Religion gerade auf seine historische oder systematische Möglichkeit oder auf seine innere Notwendigkeit hin befragt: Während Carl Schmitt so in der modernen staatsrechtlichen Konzeptualität eine Säkularisierung theologischer Begrifflichkeit erkennt, vertritt Jan Assmann etwa, daß es sich bei dem biblischen Monotheismus um eine Theologisierung eines aus dem politischen Bereich stammenden Begriffsfeldes handelt.

Im Rahmen der hier geplanten Tagung soll das Verhältnis von Politik und Religion vor allem auch in einer systematischen Perspektive untersucht werden. Eine systematische Untersuchung wird mindestens drei Voraussetzungen zu erfüllen haben: Sie wird erstens den Rahmen der Politischen Theologie im engeren Sinne durchbrechen und diese im Zusammenhang mit der Politischen Philosophie sowie der Selbstreflexion der liberalen Modene sehen müssen. Sie wird zweitens präzise die jeweils zugrundegelegte Idee des Politischen (z.B. platonisch, marxistisch, liberal) sowie des Theologischen (heidnisch, jüdisch, gnostisch, christlich, islamisch) zu explizieren haben, sofern sie in ihrer Ausrichtung auf einen (möglicherweise) universalen und systematischen Kern der Verbindung zwischen Politik und Religion zielt. Und sie wird drittens eine Perspektive auf diese Verbindung zu wählen haben, die die spannungsreichen Phänomene in eine gemeinsame Sicht zu bringen und zugleich bis in den systematischen Kern der analysierten Verbindung einzudringen vermag.

Diese Perspektive soll im Kontext der hier geplanten Tagung dadurch methodisch abgesichert werden, daß Fragen nach Gedächtnis und Vergessen, nach Verdrängung und Wiedererinnerung den Rahmen für die Untersuchung des Zusammenhangs von Politik und Religion aufspannen sollen. Tatsächlich ist die Politische Philosophie bereits seit ihrem platonischen Anfang aufs engste mit der Frage nach Gedächtnis und Vergessen verknüpft: Schreibt Platon in seinem Dialog Politikos über die Erzählung des Mythos von der Weltenwende dem Politischen ohne jede Zweideutigkeit einen Ort in der säkularen Welt zu, dann verdeutlicht er zugleich, daß allein die Erinnerung der vor-säkularen mythischen Einheit dem Politischen den nötigen Halt zu verleihen vermag, der einen Sturz in den “Nihilismus” bzw. in das “keine Unterschiede kennende Meer” verhindern könnte. Auch die neuzeitliche und moderne Auseinandersetzung zwischen Politik und Religion wird immer wieder im Zeichen eines Kampfes um Gedächtnis, Verdrängung und Anamnese beschreiben: Wird der moderne, zunächst absolutistische und später liberale Staat gegen die Macht der Kirche konstruiert und zielt auf die Verdrängung des religiösen Einflusses, so steht die Kritik an der politischen Moderne nicht selten im Zeichen einer Anamnese der von ihr neutralisierten Fragen und verdrängten Existenzdimensionen.

Der Fragenkomplex von Gedächtnis, Verdrängung und Anamnese führt vor diesem Hintergrund sowohl in die systematische Reflexion des Zusammenhangs von Politik und Religion wie in die programmatischen Ausrichtungen der Politischen Philosophie und der Politischen Theologie hinein, die gezielt die Verdrängungsleistung der liberalen Moderne zu durchbrechen suchen. Die systematische Bedeutung von Gedächtnis und Verdrängung wird zunächst von der gegenwärtigen Politischen Theologie deutlich ausgesprochen, insofern sie nicht nur davon ausgeht, daß der Bereich des Politischen eine Verdrängung der religiösen Existenzdimension darstellt, sondern darüber hinaus vertritt, das Politische bleibe dem Religös-Theologischen zugleich wesentlich verhaftet und grundlegend von ihm bestimmt: Der Bereich des Politischen scheint aus dieser Perspektive also den entscheidenden säkularen Gedächtnisort des Religiös-Theologischen darzustellen. Dies wird nicht nur von Schmitts bekanntem Diktum, alle prägnanten Begriffe der modernen Staatslehre seien säkularisierte theologische Begriffe ausgedrückt; auch Benny Lévy vertritt etwa, daß sich das grundlegende Wesen des modernen Liberalismus allein über eine politisch-theologische Anamnese erschließt: In seiner – sich von der Schmittschen wesentlich unterscheidenden – Argumentation versucht auch Lévy nachzuweisen, daß das Politische im modernen Sinne als “krypto-theologisch” begriffen werden müsse.

Die Bedeutung der anamnetischen Perspektive zeigt sich gleichermaßen im Kontext der von Leo Strauss betriebenen Erneuerung der politischen Philosophie. Zielt diese darauf, uns aus der liberalen Höhle unterhalb der von Platon beschriebenen wenigstens in letztere zurückzubringen, dann geht es, wie insbesondere Heinrich Meier betont hat, darum, die Verdrängung der Frage nach der Natur der politischen Dinge durch die moderne politische Kultur zu überwinden, um so zumindest der Möglichkeit nach die Höhe der klassischen Reflexion zurückzugewinnen. Die Politische Philosophie Alain Badious wiederum rekurriert auf das paulinische Denken, um ein neues, zugleich säkulares und post-liberales Universalismuskonzept zu entwerfen: In einer faszinierenden Wendung befreit Badiou dabei den genuin philosophischen Gedanken einer universalen Wahrheit unter „anti-philosophischen“ Bedingungen also gerade durch die Erinnerung an das von Paulus reflektierte Verhältnis zur Wahrheit der christlichen Auferstehung aus seiner Verdrängung durch die liberale Ideologie. Von grundsätzlicher Bedeutung ist die gedächtnistheoretisch-anamnetische Perspektive aber vor allem für die programmatische Politische Theologie – und zwar von Carl Schmitt bis Johann B. Metz oder aber Benny Lévy: Während Schmitts Anamnese des Theologischen eine Erneuerung der politischen Souveränität anstrebt, die sich an dem von der Moderne verdeckten Modell göttlicher Herrschaft orientiert, sucht Metz nach einer Entprivatisierung des Religiösen, die den Bereich des Öffentlichen aus der Erinnerung des vergangenen Leidens in neuer Weise bestimmen könnte. Metz’ Neue Politische Theologie reklamiert dabei ausdrücklich den Rekurs auf die „gefährliche Erinnerung“ der von der Moderne verdrängten biblischen Stimme. Aus jüdischer Perspektive hat Benny Lévy das Verhältnis von moderner Politik und Thora mit Hilfe von Gedächtniskategorien reflektiert: Auf der Grundlage seiner Deutung der modernen Demokratie, die er als wesentlich politisch-theologisch strukturiert versteht, sofern sie in systematischer Hinsicht vom Modell des sinaitischen Bundes mit Gott abhängig ist, sucht er gerade über eine Wiedererinnerung der jüdischen Theologie einen Ausweg aus der liberalen „Krypto-Theokratie“. Wird nach Lévy der theokratische Charakter der modernen Politik im Liberalismus lediglich verdrängt, dann soll er hier paradoxerweise gerade über ein Modell politischer Einheit überwunden werden, das diese ausdrücklich vom Gedanken des göttlichen Bundes her denkt. Lévy formuliert sein anamnetisches Modell des Politischen über den Begriff der Ichnokratie, also den Gedanken einer Herrschaft der Spur: Der Gedanke der Spur – mit ihrem Moment des Anwesend-Abwesenden – soll es demnach ermöglichen, die notwendige anamnetische Dimension des Politischen hinsichtlich des Religiösen zu denken, ohne dabei den unaufhebbar säkularen Charakter des Politischen zu leugnen.

An dieser Stelle ergeben sich tatsächlich neben offensichtlichen anti-thetischen Momenten gerade auch wichtige Deutungsparallelen der jüdischen Politischen Theologie mit verschiedenen säkular bestimmten theoretischen Entwürfen, die in den letzten Jahrzehnten vor allem in Frankreich entwickelt wurden. Als zwei unterschiedliche, für die Thematik der Tagung aber gleichermaßen relevante Forschungsansätze wären insbesondere die Arbeiten von Marcel Gauchet und Claude Lefort hervorzuheben, deren Rezeption in Deutschland zwar begonnen hat, deren vertiefte Reflexion nichtsdestoweniger derzeit noch als ein drängendes Desiderat anzusehen ist. Marcel Gauchet hat nicht nur auf einer ideengeschichtlichen Ebene überaus kohärent dafür argumentiert, daß das Christentum als „Religion des Auszugs aus der Religion“ zu verstehen ist, insofern dieses in der Zurückdrängung der heteronomen Begründung des Politischen einen säkularen Raum des menschlichen Miteinander begründet – eine These, die aus umgekehrter Perspektive etwa von Benny Lévy, aber auch von Johann B. Metz bestätigt wird, wenn er der christlichen Erfahrung gegen ihre Privatisierungstendenz wieder „politische“ Relevanz zu verleihen sucht. Gauchet hat zudem in detaillierten Untersuchungen die Veränderungen reflektiert, denen das Politische in den modernen Demokratien unterworfen ist, wenn es die Religion als politisch relevanten Widerpart verliert.

Eine ganz andere Perspektive hat Claude Lefort entwickelt, wenn er die moderne Konstitution des Politischen von einem nicht besetzbaren „Ort“ bzw. von einer leeren Exteriorität her denkt, die den immanenten politischen Raum möglich macht und strukturiert. Zeigt sich das Politische aus dieser Perspektive wie bei Platon und in den expliziten politischen Theologien als in der Transzendenz begründet, dann ist es für Lefort jedoch gerade die Leere dieser Transzendenz, die eine autonome Politik ermöglicht: Das Wissen um die Leere der konstitutiven Transzendenz, die legitimer Weise nur symbolisch gefüllt werden kann, subvertiert jede Verabsolutierung der politischen Instanz und erlaubt zugleich die Prozesse, die in die verschiedenen Formen einer Totalisierung des Politischen führen, als illegitime, d.h. als „real“ projizierte Besetzungen der Transzendenzposition zu verstehen. Aus der Perspektive der geplanten Tagung wäre hier zu fragen, ob das, worin Lefort die anti-totalitäre Größe der modernen Demokratie erkennt, nämlich als einzige bekannte Form der politischen Repräsentation anzuerkennen, daß die transzendente Leere nie anders als symbolisch gefüllt werden kann, damit nicht unweigerlich als eine theologisch-politische Figur hervortritt, die religiöse Denkmuster in säkularer Gestalt erinnert. Aus einer gewissermaßen Blumenbergschen Perspektive könnte die Lefortsche These deshalb sogar die Frage hervorrufen, ob die Deutung des modernen politischen Denkens über eine radikale Abwesenheit diese nicht als eine Politik des „toten Gottes“ zu verstehen gibt, die als eine spezifische Säkularisierungsfigur an ihren christlichen Hintergrund gebunden bleibt und damit der Autonomie des Politischen letztlich ihre Legitimität entziehen könnte. Jenseits der Frage nach der Legitimität oder Illegimität dieser Säkularisierungsfiguren rufen die Arbeiten Leforts aber die vielleicht entscheidende Frage bezüglich der Verbindung von Religion und Politik in aller Klarheit in Erinnerung: Läßt sich eine anthropokratische Politik im Sinne der demokratischen Moderne überhaupt ohne die Erinnerung theokratischer Denkfiguren kohärent formulieren oder ist eine solche Anthropokratie – zumindest in der westlichen Tradition – allein als Säkularisierung einer politischen Theologie konzeptualisierbar?

Vor dem Hintergrund dieser systematischen Fragen läßt sich auch auf eine weitere, eher geschichtswissenschaftlich-politologische Perspektive auf das Verhältnis von liberaler Moderne und vormoderner Reflexion des Politischen verweisen. Eine gedächtnistheoretische Untersuchung des Zusammenhangs von Politik und Religion könnte den Totalitarismus des 20. Jahrhunderts als eine historische Irruption von als überwunden angesehenen Organisationsformen der menschlichen Koexistenz deuten, die als eine Wiederkehr des Verdrängten erscheinen müssen: So beschwört der deutsche Nationalsozialismus etwa nicht nur vormoderne Einheitsvorstellungen, in seiner Ideologie wie in seiner politischen Inszenierung lassen sich zudem entscheidende Rekurse auf pagane und christliche Figuren feststellen. Auch die Selbstcharakterisierung Stalins als „Vater des Volkes“ scheint darauf zu verweisen, daß die Hypostasierung einer Führer-Gestalt auf das Vakuum reagiert bzw. auf die azephale Immanenz, die aus der Absetzung des göttlichen Vaters und, als dessen weltlichem Gegenstück, der Enthauptung des zwischen Religiösen und Weltlichem vermittelnden Monarchen resultiert. Hinsichtlich dieser Formen der Wiederkehr vormoderner Organisationsformen des Politischen lassen sich aus den Forschungsperspektiven der verschiedenen angeführten Autoren – von Gauchet oder Lefort bis Metz oder Lévy – eine Reihe von Deutungsmöglichkeiten finden, wobei sich bei aller Divergenz zugleich auch eine Reihe von Entsprechungen abzeichnen.

Angesichts dieser großen Zahl von Ansatzpunkten bietet eine gedächtnistheoretische Näherung an das Verhältnis von Religion und Politik eine vielversprechende Untersuchungsperspektive. Im Rahmen der Tagung soll der gedächtnistheoretische Zusammenhang von Religion und Politik in einem weiten Spektrum an Hinsichten untersucht werden. Zu diesem Zweck wird die Beteiligung von Vortragenden verschiedener Disziplinen angestrebt, die das Verhältnis von Politik und Religion in diversen Kontexten der abendländischen Geschichte sowie vor dem Hintergrund unterschiedlicher Verständnisweisen von Religion und Politik beleuchten.

Organisation & Kontakt

Dr. Jens Mattern
Franz-Rosenzweig-Forschungszentrum der Hebräischen Universität
SFB 434 „Erinnerungskulturen“ der Justus Liebig-Universität Gießen
Tel.: 0049-641-9931096
Email: jens_mattern@yahoo.de